Möhrenflammkuchen

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Es ist mal wieder Zeit für ein Pizzarezept, auch wenn es sich hier um einen Flammkuchen handelt. Gut, ein Flammkuchen ist jetzt auch auch nix anderes, als eine Art Pizza, wenn man’s mal nicht so genau nimmt… aber gut! Wenn ich es nicht schaffe einen Hefeteig selber zu machen – nach der Arbeit hab ich nicht immer das nötige Nervenkostüm für die Zubereitung, obwohl es manchmal vielleicht gar nicht so übel wäre, beim Teigkneten und wargeln und schlagen den Tag nochmal Revue passieren zu lassen – kaufe ich doch tatsächlich mal einen fertigen Teig. Habt ihr vorgestern auch die Dokumentation “Deutschland isst… mit Tim Mälzer” auf NDR gesehen? Da wurde unter anderem eine Familie begleitet, die vier Wochen lang auf Fertigprodukte in der Küche verzichten mussten. Sie sollten wieder lernen, Geschmack ohne Geschmacksverstärker wahrzunehmen. Ich habe darauf hin mal in meinen Küchenschrank geschaut und mache eine Bestandsaufnahme: Verzichten müsste ich auf nicht viel. Da ist eine Flasche Ketchup, ein Gläschen Mayonnaise, die niemals ausgehende Flying Goose Chilisoße (eigentlich will ich gar nicht so genau wissen, wie die konserviert wurde, aber ich glaube, die überlebt noch die nächsten 100 Jahre), Tomatenmark, Harissapaste, gelbe und rote Chilipaste, Sojasoße, Tandoori-Paste… ja und das war’s auch schon. Herr S. dagegen müsste noch auf seine heiß geliebte Erdnussbutter verzichten… gut, dass er davon noch nichts weiß… harharhar! Zurück also zum Möhrenflammkuchen: Die Möhren werden schön süß, zusammen mit den Kräutern und der frischen Crème fraîche gibt das ein wunderbares Aroma.

Möhrenflammkuchen

  • 1 Pizza- oder Flammkuchenteig
  • 1 Becher Crème fraîche
  • ca. 1/2 Kg Möhren, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • 2 EL gehackte Kräuter, z.B Schnittlauch, Petersilie, Estragon…

Den Backofen auf 200°C vorheitzen. Den Pizzateig auf ein Blech geben und mit Crème fraîche bestreichen. Die Möhren darauf verteilen, salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Und schon geht’s ab in den Backofen, so für ca. 10 Minuten. Wenn der Boden eine schöne Farbe bekommen hat, den Flammkuchen aus dem Backofen holen und die Kräuter darauf verteilen. Tja und das war’s dann eigentlich schon. Die Zubereitung ist wirklich simpel und schnell, der Flammkuchen selber ist aber wirklich total lecker!

Die Idee für dieses Rezept ist aus dem Kochbuch “So schmeckt das Leben!: Gesunde Küche für Genießer” von Johann Lafer, das im Vgs Verlag im Oktober 2006 erschienen ist.

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One comment

  1. steffen
    9. Mai 2012 at 22:31

    Bei uns gab es auch gerade Flammkuchen, aber mit Ofengemüse und noch Ziegenkäse drüber. Der Hefeteig war auch nicht besonders aufwendig :)

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